© Simonwalker Photography
Das neue Jahr beginnt nicht mit einem leisen Vorsatz, sondern mit einem elektrisierenden Echo. Während wir im Januar oft noch in der Winterstarre verharren, bricht ein Duo aus Leeds das Eis mit einer Mischung aus Indie-Pop-Euphorie und entwaffnender Ehrlichkeit. Wir freuen uns, EEVAH als unseren ersten Artist des Monats im Jahr 2026 präsentieren zu dürfen.
Wenn Nicole Hope Smith und Rick Thomas die Bühne betreten, trifft klassische Ausbildung auf die rohe Energie der britischen Indie-Szene.
Was EEVAH so besonders macht, ist die Synergie ihrer Köpfe. Auf der einen Seite steht Nicole Hope Smith, die ihre Wurzeln in der klassischen Musik hat, aber ihr Herz an das Songwriting verlor. Auf der anderen Seite finden wir Rick Thomas, einen Multi-Instrumentalisten und Produzenten, der weiß, wie man Klangwände baut, die gleichzeitig massiv und zerbrechlich wirken.
Sie fanden zueinander, als sie beide nach etwas „Echtem“ suchten – weg von den glattgebügelten Industriestandards, hin zu einem Sound, der atmet. In ihren Songs wie „I Didn’t See It Coming“ hört man genau diesen Kontrast: treibende Beats, die an die Synth-Pop-Ära der 80er erinnern, gepaart mit modernen, fast schon cineastischen Texten.
In unseren Recherchen und Interviews wird eines klar: EEVAH ist kein Projekt für die Oberflächlichkeit. Nicole beschreibt ihren Schreibprozess oft als eine Form der Selbsttherapie. Es geht um die Momente, in denen das Leben einen unvorbereitet trifft – die Überraschungen, die Schmerzen und die plötzlichen Erkenntnisse.
Dabei verliert sich die Band nie in Melancholie. Ihr Sound ist eine Einladung, den Schmerz einfach wegzutanzen. Es ist Alt-Pop mit Kanten, Indie mit einer großen Portion Glitzer, aber ohne die Maske.
„Wir wollen Songs schreiben, die sich wie eine Umarmung anfühlen, während man im Regen tanzt.“ – Ein Leitmotiv, das sich durch ihre gesamte Diskografie zieht.
Es gibt drei Gründe, warum wir uns für EEVAH als Opener für das neue Jahr entschieden haben:
Mit EEVAH krönen wir eine Band, die zeigt, dass Popmusik Tiefe haben darf. Sie sind der perfekte Kontrast zu unserer letzten Künstlerin Stephanie: Während dort die alten Götter und rituellen Klänge im Fokus standen, bringen EEVAH das Pulsieren der modernen Stadt und die Komplexität menschlicher Beziehungen in unseren „Herzraum“.
Sie mahnen uns nicht still, sondern laut: Seid ehrlich zu euch selbst, auch wenn es wehtut. Und vor allem: Hört nie auf zu tanzen, egal was kommt.
Herzlichen Glückwunsch, EEVAH – unser Artist des Monats Januar 2026!
Der deutsche Rapper und Songwriter Marzera meldet sich mit seiner zweiten Single zurück. Am 3.…
Es gibt Geschichten, die wir zu kennen glauben, und es gibt die verborgene Wahrheit dahinter.…
Nach einer langen Dominanz von Hip-Hop und Pop kehren verzerrte Gitarren und kraftvolle Riffs nun…
Es gibt Songs, die hört man – und vergisst sie wieder. Und dann gibt es…
Manchmal tauchen Künstler auf, bei denen man schon nach wenigen Songs spürt, dass sie mehr…
Feuerschwanz sind zurück – lauter, größer und mit einem klaren Anspruch, ihre Rolle als Speerspitze…